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Samstag, 20. April 2019

Die Suche nach dem Höhepunkt von Bele Random


Seitenzahl: 192
Verlag: blue panther books
Kindle eBook erschienen am 06. Februar 2019

Kurzbeschreibung: Brianna sucht den ultimativen Höhepunkt.
Tessa fiebert einem Dreier entgegen.
Abigail möchte in die SM-Szene eingeführt werden.
Die Heldinnen dieser acht Kurzgeschichten haben das gleiche Verlangen: Sie wollen Sex. So unterschiedlich diese Frauen auch sind, so echt und mitreißend sind ihre Geschichten. 
Die Autorin nimmt dabei kein Blatt vor den Mund, denn Sex ist, wie er ist:
aufregend, heiß, feucht und animalisch.

Meine Meinung: Erotische Kurzgeschichten sind mal für Zwischendurch manchmal gar nicht mal so schlecht. Ich sehe sie als wilkommene Abwechslung an. Mehrere Kurzgeschichte in einem Sammelband sind dann natürlich auch nicht schlecht. Zumindest ging ich mit diesen Gedanken an das eBook ran. Erwartet hatte ich lediglich sinnlich Kurzgeschichte, die dem Leser auch etwas zu bieten haben. Die Geschichten sollten mindestens auch in Gedanken hängen bleiben.

Hier war das gerade mal bei zwei Kurzgeschichten der Fall. Obwohl ich mir zu jeder Kurzgeschichte sogsr extra Notizen gemacht habe fand ich nach dem Lesen des gesammten eBooks gerade mal zwei Kurzgeschichten wirklich lesenswert. Vor allem die historisch-erotische Kurzgeschichte um Kimberlys Träume hat mir wirklich sehr gut gefallen. Alle anderen Kurzgeschichten waren eher nicht so gut. Sie haben sich einfach nicht gelohnt. Ob ich sie jetzt gelesen habe oder nicht macht im Grunde auch keinen großen Unterschied aus. Mir gefallen nun mal abwechslungsreiche Geschichten und wenn genau dieser Aspekt nicht erfüllt wird, bleibe ich unzufrieden zurück.

Wären mindestens ein oder zwei weitere Kurzgeschichte ähnlich wie Kimberlys Erlebnisse vorhanden, hätte ich das eBook viel besser bewerten können. Nur kann ich leider nichts bewerten, was nicht geboten wurde.

Meine Bewertung: 2 von 5 Sternen

Sonntag, 14. April 2019

Deep Six 01 - Rausch der Gefahr von Julie Ann Walker


Seitenzahl: 487
Verlag: LYX 
Kindle eBook erschienen am 01. April 2019

Kurzbeschreibung: Eigentlich hatte sich Ex-Navy SEAL Leo Anderson geschworen, den gefährlichen militärischen Einsätzen für immer den Rücken zu kehren. Doch als CIA Agentin Olivia Mortier ihn und sein altes Team um Hilfe bei einer streng geheimen Mission bittet, bringt er es einfach nicht fertig, sie zu enttäuschen. Denn Olivia ist die einzige Person aus seinem früheren Leben, die er nicht vergessen kann. Und die einzige Frau, die sein Herz seit langem wieder schneller schlagen lässt als jede noch so gefährliche Kampfhandlung.

Meine Meinung: Es ist wirklich toll eine neue Reihe für sich zu entdecken. Gerne hätte ich auch hier mit der Aufregung dieses Gefühls beginnen wollen. Reihen im Genre Romantic Thrill habe ich bereits einige gelesen und war auch ziemlich begeistert von jedem einzelnen Band. Julie Ann Walker ist mir zwar nicht unbekannt als Autorin, aber „Rausch der Gefahr“ ist das erste Buch, welches ich von ihr lesen durfte. Ganz ehrlich ich habe mir viel mehr erhofft und auch durch meine bisherigen guten Erfahrungen im Genre mehr erwartet. 

Die Wortwahl in den ersten Kapiteln hat mir mal so gar nicht zugesagt. Der erste Abschnitt eines Buches dient zum Reinfinden in die Handlung. Jedes Mal wenn mir die anzüglichen Ausdrücke entgegensprangen wollte ich am liebsten das eBook weglegen. Erotik lese ich zwar gerne, aber auch da ist mir der Schreibstil sehr wichtig. „Schmutzige“ Erotik war noch nie mein Fall. Mit der Hoffnung das würde sich im weiteren Verlauf der Handlung ändern las ich weiter. Und ja, die Wortwahl hat sich auch gebessert. Nur kam dieses Mal, auch wieder relativ am Anfang, ein recht langes Kapitel hinzu, in dem die Charaktere lediglich über das Anliegen von Olivia geredet haben. Ohne sich auch nur vom Fleck zu bewegen. Da hätte ich mir einfach mehr Bewegung gewünscht. Für den Leser ist es nicht unbedingt einfach einem Gespräch zu folgen dass durchgehend ein Kapitel lang ist. 

Nach den anfänglichen Schwierigkeiten überhaupt ins Buch rein zu finden hat es sich zwar im weiteren Verlauf gebessert, aber wirklich überzeugen konnte mich der erste Band der Reihe leider nicht. Ich habe viel mehr erwartet. Eines der wenigen positiven Aspekte im Buch war der Aufgabenbereich der ehemaligen SEALs. Über SEALs auf dem Land dufte ich bereits einiges lesen, aber diejenigen die ihre Missionen im Meer erfüllen kamen mir nun zum ersten Mal unter. Dieser Abschnitt im Buch, wo es dazu kam Olivias Bitte nachzugehen, habe ich mit großem Interesse gelesen. Nur das reicht natürlich bei weitem nicht bei einem eBook mit um die 500 Seiten. Trotzdem eine willkommene Abwechslung. 

Wenn ich rückblickend über die 500 gelesenen Seiten nachdenke, muss ich schweren Herzens sagen, dass ich den zweiten Band nicht lesen werde. In der Zeit hätte ich viel bessere Bücher lesen können.

Meine Bewertung: 2 von 5 Sternen 

Dienstag, 26. März 2019

Drowning - Tödliches Element von Rachel Ward

Seitenzahl: 329
Verlag: Chicken House
Taschenbuch erschienen am 22. November 2013

Kurzbeschreibung: Er kommt zu sich. Ein Tropfen trifft sein linkes Auge. Dann schießt Regen aus dem grauen Himmel. Er dreht den Kopf zur Seite, spuckt Schlamm und Kies aus, entdeckt ein Gesicht, wenige Meter entfernt. Haare kleben wie dünne Schlangen auf der Stirn. Aus dem Mundwinkel rinnt Wasser. Bleiche Haut, dreckverschmiert, geschlossene Augen. Es ist sein eigenes Gesicht! Als Carl aufwacht, ist Rob tot. Doch Carl kann sich an nichts erinnern. Nicht, wie sein Bruder ertrunken ist, oder warum sie an dem See waren und auch nicht, weshalb Neisha, die offensichtlich bei ihnen war, Todesangst vor ihm hat. Er weiß nur, dass er herausfinden muss, was passiert ist. Bevor vollendet wird, was an jenem Tag begann.

Meine Meinung: Zu dem regnerischen Wetter draußen hat das Buch wirklich sehr gut gepasst. Die Wetterverhältnisse sind dennoch kein Vergleich zu dem in dieser Geschichte. Thematisiert wird auch wie stark die Natur ist und das sie die Kontrolle übernehmen kann, wenn man nicht stark genug ist. Nachdem Carls Bruder im See ertrunken ist, kann er sich zunächst an nichts erinnern. Nach und nach kehren seine Erinnerungen zurück und mit ihnen erfasst ihn die blanke Angst vor dem Wasser. Nicht nur er selbst, sondern auch der Leser denkt er werde verrückt. Ich habe gehofft, dass Carl sich seiner Angst nicht ergibt und sich selbst verliert. Für ihn wurde es zu einem Kampf. Mit seinen zurückkehrenden Erinnerungen muss er sich Wahrheiten stellen, lernen, dass es nichts bringt einfach abzuhauen. Eigentlich eine recht gute Idee zur Handlung. Was es auch ist, jedoch erschwert sich das Lesen.

Carls Geschichte hätte viel spannender erzählt werden müssen. Von Spannung war beim Lesen weit und breit nichts zu sehen. Die Ich-Perspektive ließ sich zwar flüssig lesen, jedoch baute sich bis zum Ende kein einziges Mal Spannung auf. Auch bei einem Jugendbuch mit Thriller Faktor erwarte ich aber genau das. Wäre das Buch weitere hundert Seiten lang, hätte ich es bestimmt nicht länger ausgehalten. Mir war die Geschichte einfach zu wenig. Dabei war die Thematik gänzlich neu für mich. Hätte die Autorin das Thema besser umgesetzt, dann bin ich mir sicher hätte mich die Handlung auch überzeugen können. Denn auch wenn ich in einer Stadt lebe, in der es bisher zum Glück keine Überschwemmungen gab, würde ich gerne genau deswegen mal darüber lesen wollen. Über die Nachrichten bekommt man viel mit. Aber wie ist es wirklich für die Menschen, die eine solche Naturkatastrophe durchleben.

Oder aber auch der Verlust von Carls Bruder Rob. Carl ist ganz anders als andere Menschen die einen Verwandten verlieren. Geliebten Menschen kann ich hier gar nicht sagen, da kein einziges Mal von Geschwisterliebe die Rede war. Die Geschwister hatten zwar eine enge Bindung zueinander, aber geliebt haben sie sich scheinbar nicht. Sogar dieser Aspekt hätte besser eingebracht werden können. So viel ist anders in diesem Buch, aber nichts erreichte mich wirklich.

Nur vom Titel ausgehend nahm ich zunächst an hierbei handelt es sich um ein Fantasybuch. Damit lag ich völlig daneben. Was auch mit der Kurzbeschreibung klar wird. Dennoch ist der Titel passend gewählt worden. Wasser als eines der vier Elemente kann tödlich sein. Sie kann stärker als der menschliche Körper sein und diese aus dem Leben reißen. Die Natur ist nicht zu unterschätzen, wenn sie beschließt sich gegen den Menschen zu richten.

Dies war das erste Buch der Autorin für mich und ich verspüre nicht den Wunsch mehr von ihr zu lesen. Lieber lasse ich vorerst die Finger von ihren Büchern, da diese anscheinend eher nicht für mich gedacht sind. Wozu mich unnötig quälen. Lediglich die Idee zum Buch ist nach wie vor ziemlich interessant.

Meine Bewertung: 2 von 5 Sternen