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Montag, 9. März 2020
Breeds 13 - Del-Reys Schwur von Lora Leigh
Seitenzahl: 476
Verlag: LYX
Taschenbuch erschienen am 25. Mai 2018
Kurzbeschreibung: Del-Rey Delgado ist hart, verschlossen und kompromisslos. Der Kojoten-Breed ist nur auf eines stolz: dass er seine Versprechen niemals bricht. Doch als die junge Anya Corbin furchtlos in eine verrufene Bar spaziert und ihn um Hilfe bittet, tut er, was er tun muss, um seine zukünftige Gefährtin an sich zu binden: Er schwört ihr einen Eid, von dem er weiß, dass er ihn niemals halten kann ― und dass sein Verrat Anya das Herz brechen wird.
Meine Meinung: Die Kurzbeschreibung bezieht sich lediglich auf den Anfang der Handlung. Was aber wirklich lesenswert für mich war, ist der Prozess nach dem Beginn des Paarungsrausches zwischen Del-Rey und Anya. Erst da wurde es so richtig interessant für mich.
Von den Kojoten wird behauptet sie seien die seelenlosesten unter den Breeds. Wenn auch nicht seelenlos, gefühlslos und egoistisch ist Del-Rey in den entscheidenden Momenten auf jeden Fall. Indem er Anya nicht als seine Gefährtin anerkennt, ist er törichter als er selbst annimmt. Denn was nach seiner Weigerung folgt, hätte er in diesem Ausmaß nicht erwartet. Erst recht lesenswert wurde dieser bereits dreizehnte Band erst mit dem Entzug von Anyas Status als Coya. Die voller Frust gelesenen Seiten lassen mich diesem Band vier Sterne vergeben. Nachdem etwas die Luft raus ist, ist das eine ziemlich gute Bewertung meinerseits.
Die erotischen Szenen können mich seit einigen Bänden nicht mehr erfassen. Was früher unheimlich sinnlich, leidenschaftlich und erotisch durch die genetischen Eigenschaften der Breeds wurde, wird heute einfach so gelesen und gut ist. Zu mir dringt so ziemlich gar nichts mehr durch. Was ich sehr schade finde. Das gelesene hatte mir früher ziemlich gefallen. Inzwischen punktet die Autorin zum Glück noch mit der erzählen Handlung. Wenn auch dieser Umstand wegfiele, gäbe es nichts mehr was mich an die Reihe binden würde. Vor mir befinden sich noch zwei Folgebände. Ich weiß gar nicht ob das die zwei letzen Bände sind, aber sie werden mit Sicherheit gelesen. Nach dreizehn gelesenen Bänden steht das gar nicht zur Debatte.
Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen
Dienstag, 2. Juli 2019
Breeds 12 - Mercurys Kampf von Lora Leigh
Seitenzahl: 462
Verlag: LYX
Taschenbuch erschienen am 26. Oktober 2017
Kurzbeschreibung: Mercury Warrant ist der perfekte Breed, Mann und Löwe zugleich. Aber als seine Gefährtin stirbt, verliert Mercury die Kontrolle über sein Tier. Er kann sein Leben nur retten, indem er den Löwen in sich an die Kette legt und seine animalische Seite komplett ausblendet. Über die Jahre hat er sich mit einem Leben ohne wahre Verbundenheit arrangiert. Doch da taucht Ria Rodriquez in Sanctuary auf und stellt seine Welt auf den Kopf ...
Meine Meinung: Der bereits 12. Band. Bei Reihen, bei denen ich auch nach so vielen Bänden dranbleibe, sind besonders für mich. Wenn sie mich im Großen und Ganzen nicht überzeugen würden könnte ich gar nicht de Geduld aufbringen um weiterzulesen. Bei den Breeds kann ich von Überzeugung auf jeden Fall reden. Auch in Zukunft werde ich dranbleiben. Nur wäre es mir lieber wenn es die jeweiligen Kurzgeschichten zur Reihe auch zusammengefasst in Sammelbänden geben würde. Darüber würde ich mir wirklich freuen. Bei den Reihen von Nalini Singh wird das gemacht und da bin ich auch sehr glücklich darüber. Weswegen nicht bei Lora Leigh? Wenn das auch umgesetzt werden würde, wäre ich restlos zufrieden.
Nachdem beim letzten Band die Erotik ziemlich in den Hintergrund gerückt ist, bietet die Autorin hier eine sehr passende Mischung aus sinnlichen und heißen Szenen und einer interessanten Handlung. Die leidenschaftlichen Momente werden so richtig ausgekostet. Genau so wie ich den Schreibstil von Lora Leigh in den ersten Bänden kennengelernt habe. Zumahl dieser Band mit 462 Seiten eines der längsten Bände der Reihe ist.
Bis jetzt war mir gar nicht bewusst, dass Jonas der Bruder von Callan ist. Entweder entging mir das, weil die beiden keine brüderliche Bindung zueinander haben, oder es wurde bisher nicht erwähnt. Hinzu kommt dann auch noch Dane. Ein weitere Bruder der beiden. Und diese drei Breeds müssen noch lange nicht die einzigen direkten Nachkommen von Leo sein. Nur fehlt zwischen ihnen die Geschwisterliebe. Bei erwachsenen Männern, die in ihrer Kindheit nicht zusammen aufgewachsen sind, kann ich das noch nachvollziehen. Nur hätte auch im Nachhinein eine Bindung zwischen ihnen entstehen können. Sie könnten sich mit der Zeit als Brüder ansehen. Jedoch passiert in diese Richtung so gut wie nichts in den Büchern.
Komme ich mal zu Mercury und Ria an sich. Mercurys tote Gefährtin erschwert ihre Beziehung von vornherein. Ria ist in dem Glauben, Mercury könnte sich kein zweites Mal paaren. Und so ist es normalerweise auch. Obwohl das Verlangen zwischen ihnen vom ersten Augenblick an auflodert, will sie sich wenn möglich zurückhalten. Auch dann noch, wo se genau weiß er wird ihr das Herz brechen. Denn wenn will sie Mercury ganz für sich. Die von Anfang an schwierige Beziehung der beiden mitzuverfolgen und zu sehen wie sie letztendlich doch zueinander fanden, war wieder mal mit Lesevergnügen verbunden. Der Paarungsrausch war wie immer sehr verlockend. Wer würde diese intensiven Gefühle nicht miterleben wollen.
Entweder habe ich mich an die Reihe gewöhnt oder das Feuer zwischen den Paaren erfasst mich nicht wie früher. Obwohl von der Rahmenhandlung bis hin zu den erotischen Szenen alles gestimmt hat, konnte ich nicht restlos begeistert werden. Vier Sterne sind lange nicht als schlecht zu bezeichnen aber etwas mehr erwarte ich inzwischen schon, was die weiteren Bände betrift.
Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen
Mittwoch, 20. März 2019
Breeds 10 - Aidens Rache von Lora Leigh
Seitenzahl: 260
Verlag: LYX
Taschenbuch erschienen am 14. Juli 2016
Kurzbeschreibung: Vor sechs Jahren konnte der Wolf-Breed Aiden aus einem geheimen Labor der menschlichen Wissenschaftler fliehen. Noch schlimmer als die Folter, die er dort über sich ergehen lassen musste, war der Verrat der Frau, die ihm als Einzige das Gefühl gegeben hatte, mehr als ein Tier zu sein. Nur der Gedanke an Vergeltung hat ihn weiterleben lassen. Doch als Charity nun wieder vor ihm steht, ist Rache das letzte, woran er denken kann ...
Meine Meinung: Nachdem ich mehr als ein Jahr kein einziges Buch gelesen habe, wollte ich eigentlich neue Reihen beginnen, statt die angefangenen weiterzulesen. Es verging einfach zu viel Zeit dazwischen. Erinnerungen an gelesene Bücher verblassen nun mal recht schnell. Nur konnte ich mich von einigen Reihen nicht trennen und Folgebände befanden sich auch schon auf meinem SUB. Eines dieser Reihen war „Breeds“ von Lora Leigh. Ich denke mal wenn man schon solch einen Entschluss fasst, dann handelt es sich bei den Reihen, die ich unbedingt weiterlesen wollte, um Geschichten, die mich auch noch nach langer Zeit fesseln können. Bei den Breeds ist das mit Sicherheit der Fall. Mir hatte die Idee zur Reihe schon von Anfang an sehr gut gefallen. Nicht um sonst ist „Aidens Rache“ für mich der bereits 10. Teil der Reihe. Beim Lesen wollte ich rausfinden, ob ich meinen Erwartungen gerecht weiterhin überzeigt der Handlung folgen kann.
Und ja genau so war es. Noch immer wurde meine Neugierde beim Lesen geweckt und ich fand die Umsetzung der Idee zur Handlung nach wie vor ziemlich gut gelungen. Zumal ist Lora Leigh eine der besten Erotikautorinnen die ich kenne. Ihr Schreibstil überzeugt mich jedes Mal aufs Neue. Sie weiß wie man Leidenschaft und alles was noch so dazu gehört beschreibt und auch in ihre Bücher bringt sie dies gut ein. Von ihren Büchern sollte man nicht zu viel Rahmenhandlung erwarten. Klar geht es mit den Breeds weiter und es ist durchgehend interessant zu erfahren wie sie sich weiterentwickeln, aber im Vordergrund stehen nun mal die Paare. Oder korrekter ausgedrückt die Gefährten. Ich habe schon immer Geschichten über Gestaltwandler geliebt. Zwar sind die Breeds künstlich erschaffene Wesen und zählen nicht zu den Gestaltwandlern, aber doch stimmt einiges überein. Wie beispielsweise der Paarungsrausch oder die Rudeln, denen sie angehören. Mich haben solche Handlungen schon immer angezogen. Umso besser hat es sich angefühlt als ich wieder mitten drin war. Ähnlich wie wenn man nach Hause zurückkehrt. Es war vertraut und doch kamen neue Aspekte hinzu.
Die körperlichen Unterschiede der Breeds zu den Menschen empfinde ich beim Lesen als eine willkommene Abwechslung. Der viel leidenschaftlichere Sex zwischen den Gefährten und die Intensität hat schon seinen Reiz. Auch wenn die Nebenwirkungen die Gefährtinnen doch zu sehr beeinflussen, ganz ehrlich die Paarung mit einem Breed und die mit ihnen hinzukommenden Extras sind schon ziemlich anziehend.
Mit ihren Breeds konnte mich Lora Leigh ein weiteres Mal für sich gewinnen. Ich bin fest entschlossen weiterzulesen. Der 11. Band befindet sich bereits auf meinem SUB und die weiteren drei Bände werden sicherlich folgen. Bewerten werde ich das Buch mit 4 Sternen, da mir zwar das Gelesene sehr gut gefallen hat, aber doch hat noch etwas gefehlt. Was mich aber, wie bereits erwähnt, keinesfalls das Interesse verlieren lässt. Es gibt noch Unmengen an Breeds und auch die verschiedenen Rassen unter ihnen, über die ich unbedingt noch lesen will.
Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen
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